Welche Anbieter werden empfohlen?

Welche Anbieter werden empfohlen?

Die Anbieter, die ich derzeit empfehle, finden Sie im oberen Bereich dieser Seite.

Bei der Auswahl berücksichtige ich folgende Kriterien:

Preis
Der Preis ist selbstverständlich ein sehr wichtiges Kriterium. Allerdings stehen an der Spitze der Vergleichslisten häufig kleinere Unternehmen, die mit höheren Risiken verbunden sein können und in der Vergangenheit teilweise negativ aufgefallen sind. 

Verbraucherfreundlichkeit
Von Anbietern, die wiederholt negativ aufgefallen sind, rate ich ab. Dabei handelt es sich häufig um kleinere Unternehmen, die besonders aggressiv am Markt auftreten. Während der Energiekrise von 2021 bis 2023 haben einige dieser Anbieter beispielsweise Kundenverträge beendet oder sich ausgesprochen verbraucherunfreundlich verhalten. 
Kein Anbieter ist vollkommen fehlerfrei. Auch die von mir empfohlenen Anbieter können Fehler machen, die in Einzelfällen negative Auswirkungen haben. Solche Fälle stellen jedoch eher die Ausnahme dar.

Finanzielle Stabilität
Ein großes Problem entsteht, wenn ein Anbieter insolvent wird oder in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Während der Energiekrise von 2021 bis 2023 kam dies besonders häufig vor.
Ein geringes Insolvenzrisiko besteht insbesondere dann, wenn der Anbieter direkt über regulierte Netzinfrastruktur verfügt, vor allem im Strom- und Gasbereich. Durch die Anreizregulierung nach der ARegV erzielen Netzbetreiber regulierte Erträge auf ihr Netzvermögen. Diese Einnahmen können als finanzieller Puffer für mögliche Verluste im Energievertrieb dienen. Dadurch ist es vergleichsweise unwahrscheinlich, dass Verluste aus dem Vertrieb über viele Jahre hinweg die Einnahmen aus dem Netzgeschäft übersteigen und das Eigenkapital vollständig aufzehren. Gehört der Anbieter zu einem Konzern oder zu einer kommunalen Unternehmensgruppe, die über eigene Netzinfrastruktur verfügt, wird das Risiko ebenfalls häufig als gering eingestuft. Einerseits werden regional verbundene Stadtwerke aus Imagegründen in der Regel vermeiden wollen, ihre Vertriebsgesellschaft insolvent werden zu lassen. Andererseits bestehen häufig Ergebnisabführungs- oder Beherrschungsverträge, die eine Insolvenz zusätzlich weniger wahrscheinlich machen.

Wie finde ich den besten Anbieter?

Schritt 1: Nutzen Sie den Tarifrechner

Der Preis ist ein wichtiges Auswahlkriterium. Daher empfehle ich Ihnen, den Tarifrechner der enete GmbH zu verwenden oder sich von einem Berater unterstützen zu lassen. 

Schritt 2: Postleitzahl und Verbrauch eingeben

Geben Sie nach Möglichkeit Ihren tatsächlichen Stromverbrauch aus dem Vorjahr ein. Die von Tarifrechnern vorgeschlagenen Standardverbrauchswerte sind meiner Erfahrung nach häufig zu hoch. Dadurch können unnötig hohe monatliche Abschlagszahlungen entstehen.

Schritt 3: Den passenden Anbieter auswählen

Wählen Sie das günstigste Angebot unter den von uns empfohlenen Anbietern. Vermeiden Sie kleinere Anbieter, die in der Vergangenheit wiederholt negativ aufgefallen sind.

Sollen einmalige Boni berücksichtigt werden? Wenn Sie Ihren Stromanbieter jedes Jahr wechseln möchten, empfehle ich, sämtliche Boni in den Vergleich einzubeziehen. Möchten Sie dagegen langfristig bei einem Anbieter bleiben, sollte der Tarif nicht nur im ersten Jahr, sondern auch dauerhaft günstig sein. In diesem Fall empfiehlt es sich, den Berater um einen Vertrag mit einer Preisgarantie von bis zu 24 Monaten zu bitten.

Preisgarantie und Vertragslaufzeit: Die Preisgarantie sollte möglichst die gesamte Vertragslaufzeit abdecken, damit der Anbieter die Preise nicht bereits kurz nach dem Wechsel erhöhen kann. Empfehlenswert ist eine Vertragslaufzeit von bis zu 24 Monaten. Diese Einstellungen wurden im Tarifrechner bereits entsprechend vorbereitet. Achten Sie außerdem auf die Bedingungen einer automatischen Vertragsverlängerung.

Pakettarife sollten nur von Kunden gewählt werden, die ihren Verbrauch sehr genau einschätzen können und keinen Umzug planen. In den meisten Fällen lassen sich mit solchen Pakettarifen keine tatsächlichen Einsparungen erzielen, weshalb ich grundsätzlich davon abrate. Auch hohe Vorauszahlungen und Kautionen sollten vermieden werden, da das eingezahlte Geld bei einer Insolvenz des Anbieters verloren gehen kann. Dies war beispielsweise bei Teldafax und Flexstrom der Fall.